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Mensch
2 Schwangerschaft! (Gravidität)

Müde, schwere Beine, die vor allem abends schmerzen. Schon im Alltag sind dies Anzeichen,
die man beachten, nicht verdrängen sollte.
Im Fall einer Schwangerschaft ist es besonders wichtig, auf die Warnzeichen des Körpers
zu achten und noch öfter als sonst zum Arzt zu gehen, denn die Verantwortung für das
entstehende Leben und den eigenen Körper wächst von Tag zu Tag.
Ob Bluthochdruck, Mineralwerte oder Herzaktivität, Schwellungen im Körpergewebe oder
schmerzende Beine bei Schwangeren sollte der regelmäßige Gesundheitscheck Standard sein.
Nur ein Bereich wird von vielen Gynäkologen oft nicht untersucht: Die Venen!
Dabei leidet bereits jede dritte Schwangere und Druckgefühl und Schmerzen in den Beinen
nicht berücksichtigt jene, die schon vor der Schwangerschaft dieses Thema erfolgreich
verdrängt haben (kommt leider noch sehr oft vor)!
Werden diese Beschwerden nicht ernst genommen und frühzeitig behandelt, bleiben den
werdenden Müttern über die Schwangerschaft hinaus die Venenprobleme und Krampfadern
erhalten, die sonst, bei rechtzeitiger Behandlung, gute Chancen auf Rückbildung der
Ödeme haben!
Medizinischer Hintergrund:
Durch die Hormonumstellung kommt es auch ohne die zusätzliche Gewichts- und Druckbelastung
der Venen zu einer Gefäßweitstellung, die Gebärmutter-Muskulatur wird "ruhiggestellt" und
damit erschlaffen auch die venösen Gefäße. Durch den Druck verlangsamt sich zusätzlich die
Geschwindigkeit des venösen Rückflusses.
Außerdem vergrößern sich Gebärmutter und Fötus stetig und drücken die inneren Organe und
Venen beiseite der Druck auf die Venen steigt und erschwert die Durchblutung.
Das Blutvolumen steigt bereits zu Beginn der Schwangerschaft um etwa 20% an, schließlich
muss der Fötus auch ernährt werden, das alleine führt bereits zu deutlich erhöhter Belastung
der Venen. Problematisch wird dies bei vorgeschädigtem Venensystem, wenn nicht "von außen"
(Kompressionsbehandlung) eine Unterstützung der Venen erfolgt.
Die Frau, die sich unbesorgt auf die Geburt ihres Kindes freuen will, setzt auf Sicherheit.
Da in den üblichen Vorsorgeuntersuchungen nicht immer ein Blick auf die Beine geworfen wird
(natürlich ist hier das werdende Kind im Vordergrund), ist hier die Eigeninitiative der Frau
gefragt.
Fragen Sie Ihren Gynäkologen gezielt nach dem Zustand ihrer Venen kann er Ihnen hierzu
keine Auskunft geben, oder haben Sie das Gefühl, er schenkt dem Thema nicht genug Beachtung
es gibt ärzte, die eine spezielle Ausbildung in dieser Fachrichtung haben: die Phlebologen.
Ist eine Diagnose erst einmal gestellt, wird der Arzt die Therapie besprechen: für Schwangere
gilt dieselbe Therapie, wie für alle Venenpatienten: Kompressionsstrümpfe sind hier das Mittel
der Wahl!
Kompressionsstrümpfe sollten passen und zwar richtig! Nur dann kann die Therapie erfolgreich
sein. Es reicht nicht, mit Wissen um die Konfektionsgröße in ein Kaufhaus zu gehen und dort
ein Paar Kompressionsstrümpfe aus dem Regal zu kaufen.
Exaktes Maßnehmen an den richtigen Bereichen ist das A und O in der Kompressionstherapie!
Erfahrene Fachkräfte wählen auf Grund der Mess-Ergebnisse und der Verordnung Ihres Arztes
aus einer großen Auswahl an Größen, Strumpfarten und Herstellern die für Sie passende (!)
Versorgung in vielen Fällen ist eine sofortige Versorgung möglich wenn nötig, werden
Ihre Strümpfe zur Maßfertigung in Auftrag gegeben und können innerhalb einer Woche abgeholt
werden. Selbstverständlich sind Ihnen unsere Fachberater/innen beim ersten Anziehen der
Kompressionsversorgung behilflich und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!
Denken Sie dran: Bei rechtzeitiger Vorsorge, benötigen SIE diese Form der Therapie nur für
die Dauer Ihrer Schwangerschaft deshalb: Beugen Sie vor für Ihre Zukunft!
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