Koreanische Reisbauern und kenianische Naturvölker zum Vorbild:
Die Masai BarfussTechnologie
Die geniale Idee, alle durch falsches Gehen - auf harten und flachen Untergründen
bedingte Beschwerden mittels einer speziellen Geh- und Lauftechnik zu beseitigen, stammt von einem Schweizer.
Ende der 70er Jahre wanderte der Geschäftsmann Karl Müller nach Südkorea aus. Eine Amateur-Fußballkarriere hinterließ bei ihm chronische Beschwerden in Knie und Rücken.
Zwölf Jahre in der 10-Millionen Stadt Seoul verstärkten seine Schmerzen nur noch mehr. „Ich flüchtete jedes Wochenende aufs Land, wanderte durch die Reisfelder.
Das weiche, unebene Gelände löste meine Verspannungen und damit auch die Schmerzen." Das brachte ihn auf den Gedanken, andere Bewegungsmuster zu erarbeiten,
um den Gesundheitszustand zu verbessern und damit aus einem ebenen Boden einen "uneben zu machen. "Die Asiaten haben kürzere Unter- und Oberschenkel und einen anderen Gang.
Und sie sind oft auf unebenem Boden unterwegs. Bei uns gibt es diesen unebenen Boden kaum, deswegen wollte ich ihn in dieses schuhähnliche System einbauen."
Das Ergebnis seiner Beobachtungen und seiner anschließenden Entwicklungsarbeit war die Masai BarfussTechnologie (MBT).
Den Namen lieh sich Müller von einem ostafrikanischen Nomadenvolk: den Masai. Das Kennzeichen dieses Volkes ist der natürliche, aufrechte Gang.
Die Masai kennen typische Zivilisationskrankheiten wie Schmerzen im Rücken oder in den Gelenken nicht, obwohl sie schwere Lasten auf dem Kopf über weite Strecken transportieren.
Schritt für Schritt schmerz- und beschwerdefrei
Deutschland leidet unter Schmerzen. Jeden Tag sind rund 1,7 Millionen Arbeitnehmer krank geschrieben.
Das sind im Durchschnitt 12,4 Tage für jeden Arbeitnehmer pro Jahr.
Häufigste Ursachen hierfür sind Krankheiten des Skeletts und des Bewegungsapparates.
Circa 65% der Bevölkerung haben Knieprobleme, 75% leiden unter Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerdenl.
Der MBT lindert dank seiner Vielschicht-Sohlenkonstruktion und seiner speziellen Lauftechnik derartige Schmerzen und wirkt präventiv.
Gesundheit ist die beste Referenz
Der MBT als Selbsttherapiemethode kann bei haltungs-, muskulär- oder entzündungsbedingten Schmerzen eingesetzt werden.
Dabei wirkt der MBT anders als andere für diesen Zweck verwendete orthopädische Spezialschuhe.
Als „Anti-Schuh" stellt der MBT das Prinzip aller herkömmlichen Schuhe auf den Kopf, d.h. er stützt, führt und dämpft den Fuß nicht.
Dafür wird beim Tragen des MBT der gesamte Muskelapparat gedehnt, gekräftigt und verbessert - wie bei einem Trainingsgerät.
Menschen mit Rücken-, Knie- und Hüftbeschwerden bringt der MBT wieder auf die Beine, und das ohne Zeitaufwand oder medikamentöse und chirurgische Eingriffe.
Generell gilt: Der MBT kann und sollte je nach Indikation ursächlich oder symptomatisch zum Einsatz kommen -
er lindert bestehende Beschwerden und wirkt positiv auf den Krankheitsverlauf.
Einsatzbereiche des MBT:
- Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden, Kreuzschmerzen
- Arthrose, Rippenblockaden, Nackenprobleme, Osteoporose
- Hüft- und Knieprobleme, muskuläre Disbalancen, degenerative Veränderungen
- Fußprobleme: Hallux valgus, Knick-Senkfüße, Spreizfüße
- Fersensporn und Achillessehnenreizungen
- Entzündliche Erkrankungen Arthritis, M. Bechterew, Multiple Sklerose
- Neurologie: Hemiparese, CP
- Durchblutungsstörungen: PAVK, Diabetes mellitus
- Verletzungen und Rehabilitation: vor allem der unteren Extremitäten
- ALLGEMEIN: Schwangerschaft, Rückbildung und Beckenbodentraining
Experten wie Dr. med. Olaf Then (Facharzt für Orthopädie Sportmedizin, Chirotherapie am bayrischen Rheuma- und Orthopädie-Zentrum) sind sich über die Wirkung des MBT einig:
„Durch die biomechanische Wirkungsweise des MBT werden die Gelenke sowie Wirbelsäule entsprechend ihrer Konstruktion wieder anatomisch-funktionell benutzt.
Ein reduzierter Verschleiß und weniger Schmerzen sind die Folge.
Deshalb wird der MBT im Therapie-, Rehabilitations-, Orthopädie-, Präventiv- und Fitness-Sektor immer häufiger angewandt."